Montag, 7. September

Heute geht es Richtung Heimat.
Natürlich müssen wir wieder mit dem Schiff nach Venedig, denn dort ist der Bahnhof.
Wehmütig blickten wir auf unsere geliebten Berge zurück, eigentlich hätten wir immer weiter wandern können.

 

Uns fehlte auch noch das Foto mit Rucksack auf dem Markusplatz, welches dann ein netter Mitmensch für uns machte.

Ein Frühstück in Venedig musste dann auch noch sein. Dieses Frühstück war so unverschämt teuer, dass wir alles was auf dem Tisch stand in unseren Taschen verstauten und dann später im Zug verspeisten.

Auf der Rückfahrt im Zug ließ jeder auf seine eigene Art die vergangenen Wochen Revue passieren.
Irgendwie waren wir traurig, wir wollten nicht wirklich, dass es zu Ende war.

Wir wussten, dass Grassi mit dem gleichen Zug die Heimreise antrat, aber was wir nicht wussten, dass er plötzlich mit einer Flasche Wein zu uns kam und mit uns anstieß. Diese Flasche wurde uns vom „Union Lido“ als Entschuldigung für den unfreundlichen Empfang spendiert. Eine solche Entschuldigung kann man dann auch gerne annehmen. Wir haben uns darüber gefreut, denn wir rechneten natürlich nicht mit einer solchen Geste.

In München holte uns Dorothea vom Bahnhof ab und wir übernachteten bei ihr zu Hause und traten dann am nächsten Morgen die Heimreise nach Frankfurt an.

Ein wunderschöner und mein allerschönster Urlaub war zu Ende. Ich zehrte noch sehr lange von den Erlebnissen und brauchte auch sehr lange um wirklich wieder im „Hier und Jetzt“ anzukommen.

Seit einigen Jahren wird diese Tour auch von verschiedenen Veranstaltern, auch vom Summit-Club als geführte Wandung angeboten. Interessant für Menschen, die alleine sind oder aus welchen Gründen auch immer sich lieber einem Wanderführer anschließen möchten. Bei einigen gibt es sogar Gepäcktransfer.
Aber wer kann, sollte sie nicht in großen Gruppen durchführen, es ist einfach ruhiger und entspannender und vor allen Dingen diskussionsfreier.
Ich weiß von was ich rede.

Berg Heil!