Freitag, 4. September

Heute verlassen uns Markus und Hans und wir sind wieder zu dritt – wie zu Beginn unserer Traumtour.

Wir machen uns auf den Weg am Strand entlang zu der Ferienanlage „Union Lido“. Das war auch eine Empfehlung von Herrn Grassler.
Aus unerfindlichen GrĂĽnden, habe ich leider von unserem Weg am Meer entlang keine Fotos gemacht.
Ich weiß einfach nicht weshalb – vergessen???? Wir waren so mit den zum Teil gaffenden, verständnislosen Gesichtern der Menschen
beschäftigt und haben uns königlich amüsiert.
Wir mĂĽssen schon fĂĽr das Strandvolk eine merkwĂĽrdige Erscheinung gewesen sein, mit Wanderschuhen und groĂźem Rucksack in der Hitze
am Strand entlang. Es kamen doch sogar Personen und fragten uns, woher wir kämen und wo wir noch hin wollten. Wir sagten, ach wir wissen
das noch nicht so genau, erst mal bis Apulien und Sizilien und dann sehen wir weiter.
Andere meinten, ob wir uns verlaufen hätten. Es war herrlich, wir waren nur noch am albern.

Leider wurden wir im „Union Lido“ auch erst mal sehr herablassend behandelt, als wir dann jedoch sagten, dass Herr Grassler diese Anlage empfohlen hat, änderte sich das.
Wir mieteten uns dann in einem kleinen Appartement ein und mischten uns nach einer erfrischenden Dusche und mit leichter Kleidung unter
die ganz „normalen“ Urlauber.
Wen trafen wir abends? Na klar Herrn Grassler. Wir erzählten ihm, dass die Leute an der Rezeption alles andere als freundlich waren.

Samstag, 5. September

Heute halten wir uns am und im Meer auf und genieĂźen einfach den Tag mit dem herrlichen Wetter.

Sonntag, 6. September

Letzte Nacht gab es ein sehr heftiges Gewitter und leider damit verbunden auch eine kräftige Abkühlung, so dass ich mich entschloss mit den beiden Männern via Vaporetta nach Venedig zu fahren.


Nach etwa zwei Stunden herum laufen hatten wir – eigentlich erwartungsgemäß – die Nase voll und fuhren wieder zurück. Irgendwie waren wir noch nicht wieder in der Zivilisation so richtig angekommen. Ich denke das ist nicht so leicht zu verstehen, aber es war so.
In Venedig herrschte ein unbeschreiblicher Trubel, zum einen wahrscheinlich weil kein Badewetter war und zum anderen weil eine „historische Regatta“ abgehalten wurde.