Montag, 10. August

Am nächsten Tag geht es mir gar nicht gut, Halsschmerzen, Schnupfen  und was so die armen weiblichen Wesen so etwa alle 28 Tage erdulden
müssen, machten mir wirklich schwer zu schaffen. . Mit einem Blick zurück konnten wir die Hütte endlich sehen, was gestern durch die dicken grauen
Wolken nicht möglich war, in der wir die letzte Nacht verbracht hatten, .

Nach einem 4-stündigen sehr rutschigen Abstieg erreichten wir die Jachenau und machten dort in einem Gasthof Rast. Mir ging es immer schlechter
und ich bekam noch Fieber, ich konnte nicht weiter laufen. Wir erkundigten uns nach einer Fahrgelegenheit und erfuhren, dass Herr Oettl vom Lebensmittelladen auch ein Taxiunternehmen betreibt. Er kutschierte uns dann mit einem VW-Bus für schlappe DM 80,00 nach Hinterriß, wo wir im "Herzoglichen Alpenhof" Quartier bezogen haben. Ich duschte und ging sofort ins Bett. Ich wollte unbedingt am nächsten Tag wieder so fit sein, dass ich wenigstens weiter wandern konnte. Die Jungs gingen noch bis zum Abendessen ein wenig an die frische Luft und vertrieben sich die Zeit mit Frisby.