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Ja, dieses Jahr mußte es mal wieder ein Fahrradurlaub sein und so entschlossen wir uns mit dem Zug und unseren Rädern nach Basel zu fahren und zurück durch das Rheintal bis nach Hause zu radeln.
Mittwoch Natürlich mußte geklärt werden wie unsere Räder nach Basel kommen. Nach erfolglosen Versuchen die Räder vorher aufzugeben, leider waren an den von uns gewünschten Tagen alle Stellplätze für Räder bereits reserviert, entschieden wir uns die Räder direkt mitzunehmen. Ich hatte Glück und mich beriet ein wirklich sehr netter Angestellter der Bahn, der mir die entsprechenden Verbindungen heraussuchte. Leider mußten wir mitsamt unseren Bikes drei mal umsteigen. Aber es sollte sich herausstellen, daß das wirklich einfach zu meistern war, denn die Umsteigerei klappte problemlos und wir hatten bei zwei Zügen viel Platz für uns und unsere Räder.
Außerdem erhielt ich noch einige Tipps und Hinweise für den Fahrscheinkauf, der uns (2 Erwachsene) mit unseren Rädern für 49,00 Euro nach Basel transportierte und das sogar ohne Bahncard!
Glücklicherweise versuchten wir noch am Morgen vor unserer Abreise ein Hotel in Basel zu buchen. Der erste Versuch erschreckte uns doch sehr: ein Doppelzimmer ohne Frühstück 200 Euro. Nachdem ich wohl etwas ins Stottern geriet meinte die nette Dame am anderen Ende der Leitung, daß wir wohl nichts günstigeres finden würden, es sei Messe. Der zweite Versuch bestätigte wieder, daß man sich nicht so schnell entscheiden soll, denn es gab auch ein Doppelzimmer für 100 Euro und damit waren wir zufrieden und buchten sofort. In Basel stellte sich dann auch schnell heraus, daß wir uns richtig entschieden hatten, denn wir waren ziemlich genervt als wir dort eintrafen und es war wirklich gut, daß wir wenigstens wußten wo wir unser müdes Haupt lagern konnten. Da wir am Badischen Bahnhof ankamen, mußten wir noch ein ganzes Stück durch die Stadt und auf die andere Rheinseite und das war ziemlich chaotisch mit diesen tausenden von Straßenbahnen und dementsprechend auch vielen Schienen. Wir waren dann wirklich froh “unser” Hotel erreicht zu haben. Nachdem wir uns geduscht und ein wenig ausgeruht hatten, stürzten wir uns ins Getümmel. Es war ein wunderschöner Abend mit viel Leben auf den Straßen, überall gab es Musik.
Wir aßen bei einem kleinen Italiener einen schönen Salatteller, natürlich tranken wir auch einen erfrischenden Rosè und machten uns dann gemütlich auf den Heimweg und freuten uns schon auf den nächsten Morgen, an dem es endlich los gehen soll.
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